Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Zurück in die Schule - und jetzt?

Am 27.05.2021 gibt es in der Schule ein Wiedersehen - mit Abstand und Maske, aber für Unterrichtende wie für Lernende und ihre Eltern ist die Aussicht auf Wechselunterricht schon mal eine schöne Perspektive! Nach Monaten vor dem Bildschirm ist endlich wieder ein Hauch von Schulbetrieb mit direkten Begegnungen zur erahnen. 

Was Schülerinnen und Schüler ebenso irritiert wie ihre Eltern ist die Tatsache, dass die Rückkehr in die Schule gar nicht mit einer pädagogisch wünschenswerten „Wiedereingliederung“ erfolgt, vielmehr schreiben die Lernenden teilweise direkt nach der Rückkehr in die Schule Klassenarbeiten. Leistung anstelle von langersehntem Austausch, anstrengen statt ankommen? Das haben wir uns auch anders gewünscht, in diesem Fall aber hat das Ministerium für Schule und Bildung den politischen Willen, dass alle Schülerinnen und Schüler mindestens eine Klassenarbeit schreiben - ursprünglich sollten es sogar zwei Arbeiten sein -, sehr früh betont und dabei offensichtlich aus den Augen verloren, dass es Städte und Landkreise gibt, die wegen hoher Inzidenzwerte lange im Distanzunterricht waren. Alle Anregungen, zum Wohle der Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr ohnehin grenzwertig belastet waren, auf die erzwungene Leistungserbringung im schriftlichen Bereich zu verzichten, haben keine Wirkung gezeigt, lediglich die Möglichkeit, ersatzweise eine vergleichbare Arbeit in anderer Form anzufertigen, würde eröffnet und von einigen Unterrichtenden angeboten. Dafür kommen allerdings nur wenige Fächer infrage, was möglich war, haben wie hier realisiert. Das nebenbei noch Abiturprüfungen absolviert werden, sei nur als Randnotiz erwähnt.

Und so bleibt uns am Ende der Distanzphase nichts anderes, als nach einem eng getakteten Zeitplan die verpflichtenden Vorgaben für die schriftlichen Arbeiten umzusetzen, alles andere wäre nicht mit geltendem Recht vereinbar. Die Klassenarbeiten werden mit Augenmaß gestellt, selbstverständlich darf die geltende Regelung nicht zu Lasten der Lernenden gehen.

Hoffen wir gemeinsam, dass nach den Sommerferien das Infektionsgeschehen so weit unter Kontrolle ist, dass wir halbwegs normal ins das neue Schuljahr starten können!

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