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Warum in die Ferne schweifen?

Das Gute liegt doch fast in der Nachbarschaft

So ganz stimmt die Weisheit natürlich nicht. Der Hügel, auf dem der Von der Heydt Turm steht (274 m ü.NN), kann es keineswegs mit dem Bösen Weibl (3300 ü.NN) aufnehmen und auch ist die Aussicht von den Wuppertaler Bergen nicht so ganz spektakulär wie die aufs Matterhorn. Dennoch fängt man immer klein an und nach diesem Motto hat sich die Alpen AG 17/18 auf die zweite Wanderung gemacht und die Gegend im Wuppertaler Süden etwas näher erkundet.

 

Es ging von der Schule aus am Robert Daum Platz vorbei Richtung Arrenberg und von dort hinauf zur Königshöhe, mit dem Abstecher zum Von der Heydt Turm. Via Honigstal und vobei an der Kaisereiche lief man dann über die Sambatrasse zur alten Bahnstation Burgholz, wo man ausgiebig gerastet hat. Herr Thüner bestellte auch hier traditionsgemäß ein "Auf-der-Hütte-angekommen-Radler" - lieb gewonnene Traditionen muss man eben auch im Flachland beibehalten  - der Rest erfrischte sich mit Cola oder Wasser. Für den Hunger gab es Pizza, Pommes, Krakauer, je nach Geschmack. Der alte Bahnhof ließ durchaus Hüttenflair aufkommen. Nach erfolgter Stärkung ging es dann über die Sambatrasse zurück "ins Tal". Ein sibirischer Tiger lauterte in seinem Gehege, als die AG den Zoo überquerte. Nur auf ein Portraitfoto hatte er dann wohl doch keine Lust. Nach knapp 2 1/2 Stunden Laufen kam die AG an der Schwebebahnhaltestelle "Zoo" an. Den Weg bis zum Robert Daum Platz legte man dann doch ob des aufkommenden Regens mit Hilfe des weltbekannten Wuppertaler Wahrzeichens zurück. Insgesamt hatte diese Tour eine Länge von 8 km.  Das ist ja nicht viel? Die Wege in den Alpen sind manchmal sogar kürzer: Die erste Etappe von der Anlegestelle Salet am Ende des Königssees zur idyllischen Wasseralm beträgt nur ganze 6,5 km. Dafür geht es aber fast 900 m in die Höhe und das auf einem recht anspruchsvollen Steig mit wahrhaft atemberaubendem Tiefblick und nicht auf einer bequemen alten Bahntrasse. Die AG wird sich also noch steigern müssen.

 

Dass die Alpen AG selbst für alteingesessene Wuppertaler neue Horizonte eröffnet, bewies einer der Teilnehmer: der wohnt zwar in Wuppertal, wusste aber bis Freitag gar nicht, wo die Sambatrasse denn sein könnte.

 

In der AG selbst wird intensiv gearbeitet. Zur Zeit stehen neben den regelmäßigen Wanderungen,  die Referate zum Thema Wetter, Flora, Fauna und Alpine Gefahren auf dem Programm. Es folgen die Materialkunde im Rockstore Wuppertal und die Schulung zum Thema "Outdoor Erste Hilfe" bei Rüdger Edling in Bochum. Es geht in die Ausstellung "Der Berg ruft" im Oberhausener Gasometer, anschließend ist eine Klettertour im Landschaftspark Nord in Duisburg geplant. Und natürlich warten noch weitere Themen rund um den Alpinsport Bergwandern. 

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