Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Schritt für Schritt zurück zur Schule: Wiederaufnahme des Unterrichts

Ab dem 11. Mai ist die Q1 wieder an Bord

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!
Nach fast acht Wochen ohne die vertraute Umgebung der Schule geht es nun wieder Schritt für Schritt zurück in die Schule. Die aktuelle Situation erlaubt nun die Wiederaufnahme des Unterrichts, allerdings nur in kleinen Schritten: Die strengen Hygienevorschriften in unserer Schule bedingen eine begrenzte Anzahl an Lernenden und Unterrichtenden in der St.-Anna-Schule, die Abstände zwischen den Menschen müssen unbedingt eingehalten werden. Für uns ist weiterhin der Schutz der Gesundheit aller Menschen an der St.-Anna-Schule  der höchste Wert, den wir auch im Sinne der Entscheidungen der Politik zur Grundlage für alle Planungen erhoben haben.

Die Vorgaben, die das Schulministerium für die Wiedereröffnung der Schulen gesetzt hat, sind mit Augenmaß getroffen worden und erlauben uns einen verantwortbaren Weg zurück in ein kleines bisschen Unterricht. Zunächst wird am 11. Mai die Q1, deren Leistungen in die Abiturqualifikation eingehen, einen großen Teil des Unterrichts wieder aufnehmen. Die Schülerinnen und Schüler der Q1 werden auch in jedem schriftlichen Kurs mindestens eine Klausur schreiben, was ja zunächst nur für diejenigen zutrifft, die vor den Osterferien noch keine schriftliche Leistung erbracht haben, das betrifft etwa die Hälfte der Lernenden. 

Ab Ende Mai werden dann die übrigen Klassen und Jahrgangsstufen die Schule punktuell wieder besuchen dürfen. Die Vorstellung, dass dann so etwas wie ein halbwegs normaler Unterricht stattfindet, ist allerdings eine Illusion: Es müssen strengste Abstandsregeln eingehalten werden, wir haben nur einen Teil der Lehrerinnen und Lehrer einsatzbereit, müssen dazu die Lerngruppen aufteilen in kleinere Gruppen - dazu kommen Baumaßnahmen, die einen Teil des Gebäudes für Unterricht unzugänglich machen, und schließlich werden wir parallel zum Unterricht unter all diesen Einschränkungen noch ein vollständiges Abitur mit allen schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen durchlaufen. Und Pfingsten und Fronleichnam sind hohe kirchliche Feiertage, an denen selbstverständlich kein Unterricht stattfindet.

Im Klartext bedeutet das, dass die Klassen der Jahrgangsstufen 5-EF nur drei- bis viermal vor den Sommerferien in die Schule kommen werden. Dazu wird es einen detaillierten Plan bis zu den Sommerferien geben, an dem sich die Schülerinnen und Schüler orientieren. Parallel dazu wird das HomeLearning in allen Fächern, die nicht an der Schule unterrichtet werden können, fortgesetzt, z.B. in klassenübergreifenden Kurse (typisch in Französisch oder Latein oder im WPII), die aus Gründen des Hygieneschutzes nicht zusammengebracht werden dürfen. Auch wird es in der Regel keine Leistungsüberprüfungen geben, außer in Klasse 9, wenn es für einzelne Schülerinnen oder Schüler für die Versetzung hilfreich sein könnte. 

Nur in den Klassen 9 wird es überhaupt eine Versetzung geben, in allen anderen Jahrgangsstufen werden die Schülerinnen und Schüler generell in die nächsthöhere Klasse bzw. Jahrgangsstufe übergehen. Insbesondere beim Übergang aus der Erprobungsstufe in die siebte Klasse kann es Beratungsgespräche geben, sofern die schulische Zukunft eines Kindes an einer anderen Schulform besser gesichert werden kann. Auch die Bedingungen zur Erlangung des mittleren Schulabschlusses am Ende der Jgst. EF halten wir ihm Blick.

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie alle Festlegungen für den Unterricht bis zu den Sommerferien, einschließlich der konkreten Unterrichtstage. Die Notbetreuung bleibt bis auf weiteres an allen Schultagen verfügbar.

In den vergangenen Wochen haben die Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Schülerinnen und Schüler die Situation der Schulschließung so gut es ging organisiert und gemeinsam getragen. Wir möchten uns herzlich bei der ganzen Schulgemeinde für die Unterstützung bedanken und wünschen  weiter alles Gute und vor allem Gesundheit!

Benedikt Stratmann, OStD i.K. und Carsten Finn, StD i.K.
 

Rahmenkonzept zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab 11.05.2020

Übersicht über die Festlegungen für den Unterricht bis zu den Sommerferien 2020

Unterricht in den Jgst. 5 bis EF: Alle hier getroffenen Regelungen werden direkt aus den geltenden Erlassen und Bestimmungen des Ministeriums sowie unseres Schulträgers abgeleitet.

Grundsätzlich wird der Distanzunterricht in Moodle  in allen Fächern bis zum Schuljahresende fortgesetzt. Aufgrund der mündlichen Abiturprüfungen am Dienstag, dem 26.05., und Mittwoch, dem 27.05, beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis EF rollierend ab Donnerstag, dem 28.05.2020.

Pro Wochentag wird eine der Jahrgangsstufen 5 bis EF nach untenstehendem Plan Präsenzunterricht im Wechsel erhalten (Abbildung 1 im Anhang). Pro Unterrichtstag werden drei Fächer unterrichtet, die nach Stundenplan an diesem Wochentag angesetzt sind. Die Klassen der Stufen 5-9 werden dabei permanent in drei feste Gruppen bis zum Schuljahresende aufgeteilt und in verschiedenen Klassenräumen nach untenstehendem Prinzip unterrichtet (Abbildung 2). Die für die Zeit bis zum Schuljahresende verbindliche Aufteilung der Klassen in Teilgruppen wird zentral von der Erprobungs- und Mittelstufenkoordination vorgenommen und über Moodle inkl. Angabe der zugehörigen Klassenräume veröffentlicht. 

Grundsätzlich findet nur klasseninterner Präsenzunterricht statt; klassenübergreifende Teilgruppen (Religion, WPI/WPII) werden weiter ausschließlich im Distanzunterricht beschult. Ebenso wird für Lerngruppen, die aufgrund der Festlegung der Wochentage für Präsenzunterricht keinen Unterricht in einem bestimmten Fach haben, das e-Learning fortgesetzt. 

Konkret heißt das, dass im Fach katholische Religionslehre und im WPI-Bereich (Latein bzw. Französisch) findet nur dann Präsenzunterricht stattfindet, wenn die Lerngruppe im Klassenverband unterrichtet wird. Im Fach evangelische Religionslehre und im WPII-Bereich findet bis zum Schuljahrsende ausschließlich Distanzunterricht statt.

Leistungsbewertung in der Jgst. 5 bis EF

In der Jahrgangsstufe 5 bis 9 werden keine Klassenarbeiten mehr geschrieben. Die Leistungsbewertung erfolgt auf der Grundlage der Zeugnisnote des ersten Halbjahres, der im Präsenzunterricht des zweiten Halbjahres erbrachten sonstigen Leistungen sowie ggf. der schriftlichen Leistungen des zweiten Halbjahres, sofern vor Beginn des Distanzunterrichts bereits Klassenarbeiten geschrieben wurden. 

Aufgrund der Versetzungsentscheidung in der Jgst. 9 soll ausnahmslos nur den Lernenden, deren Versetzung nach aktuellem Leistungsstand gefährdet ist, noch die Möglichkeit einer Leistungsverbesserung eingeräumt werden. Hierzu fragt die SI-Koordination in der kommenden Woche nach Sichtung der Halbjahresnoten und der eingetragenen Noten im Rahmen der Mahnungsfeststellung bei den betreffenden Unterrichtenden ab, ob die entsprechendem Lernenden nach aktuellem Leistungsstand ein Defizit erhalten würden. Falls ein Lernender nach aktuellem Leistungsstand nicht versetzt werden könnte, werden die betreffenden Unterrichtenden von der Mittelstufenkoordination über das weitere Vorgehen individuell informiert.

Wiederaufnahme des Unterrichts Q1

Die Q1 wird ab dem 11.05. in der Schule sein. Die Inhalte und die erbrachten Leistungen im zweiten Halbjahr der Q1 sind für das Abitur 2021 bedeutsam. Daher liegt der Fokus beim Präsenzunterricht auf dieser Stufe. Das bedeutet:

  • Da die Noten des zweiten Halbjahres in die Qualifikation eingehen, bedarf es einer Grundlage für die Bewertung.
  • Die befristete Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung sieht eine Leistungsbewertung in schriftlich belegten Fächern mit wenigstens einer Klausur vor.
  • In Kursen, die vor den Osterferien noch nicht haben schreiben können, ist die Klausur noch zu schreiben.
  • In den Klausuren werden die Gegenstände des ersten Quartals thematisiert.
  • Der früheste Termin für diese Klausuren ist Donnerstag, der 28.05.
  • Die Kursabschlussnote setzt sich dann aus der Klausurnote und der zusammengezogenen Note für die sonstige Mitarbeit zusammen. Die Gleichgewichtung bei beiden Teile soll beibehalten werden, kann aber zu Gunsten der Lernenden „verschoben“ werden.
  • Kolleginnen und Kollegen, die nicht für präsenzunterrichtliche Zwecke zur Verfügung stehen, setzen mit ihren Kursen das e-Learning fort.
  • Der Unterricht in der Q1 orientiert sich an der Platzierung der jeweiligen Doppelstunden der Kurse im Stundenplan.
  • Die Unterrichtszeit pro Kurs wird reduziert: Im GK von regulären 135 Min. auf 120 Min. und im Lk von regulären 225 Min. auf 200 Min., entsprechend wird auch die Klausurlänge in den GKs auf 120 Min. reduziert. Diese Maßnahme ist erforderlich, um in den Zwischenzeiten die nötige Hygienereinigung der Räume vornehmen zu können.
  • Die Kurse werden geteilt, aber durch räumliche Nähe werden sie von der jeweiligen Lehrkraft betreut werden können.
  • Die Teilung der Lerngruppen wird von der jeweiligen Lehrkraft vorgenommen, diese achtet auf die Einhaltung des Hygieneabstands.
  • Es gibt für jeden GK eine wöchentliche Einheit von 120 Min., die LKs haben zwei Einheiten je 100 Min.
  • Der Unterricht in den Projektkursen und im Fach Sport wird weiter als Lernen auf Distanz im e-Learning erteilt.
     

Verteilung der Jahrgangsstufen auf die Wochentage

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