Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Die Kunst, im Zweifeln nicht zu verzweifeln

Wie oft zweifeln wir doch daran, ob etwas wahr ist, sei es, ob die Nudeln wirklich „al dente“ gekocht sind oder der Herd tatsächlich ausgeschaltet ist. Dies sind Beispiele für Zweifel an einfachen überprüfbaren Tatsachen. Aber man kann auch an seiner Entscheidung zweifeln. Habe ich genug für die Klassenarbeit gelernt? Genauso kann man auch an der Wahrheit einer Aussage zweifeln, besonders jetzt in Zeiten von Corona. Manchmal zweifeln wir aber auch an Personen, hinterfragen, ob uns dieser Freund oder diese Freundin wirklich mag. Nicht selten kommt es vor, dass wir an uns selbst zweifeln.

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Die alte Münze

Altes neu entdecken

Gehört Ihr auch zu denen, die die Corona-Zeit nutzen, um mal wieder richtig aufzuräumen? Ich jedenfalls gehöre dazu, und dabei ist Manches wieder aufgetaucht, das ich schon lange vermisst habe. Zum Beispiel diese alte Münze, die ihr auf dem Bild hier seht. Ich habe sie vor vielen Jahren im Garten des Hauses eines Pfarrerskollegen von mir gefunden. Sie ist fast 200 Jahre alt, und offenbar hat sie schon jemand vor langer Zeit dort verloren. Mein Kollege hat mir erzählt, dass in seinem Haus schon damals Pfarrer gelebt haben. Ob es einer von ihnen war, dem sie gehört hat? Die Münze ist eines der ältesten Dinge, die ich persönlich besitze. Habt ihr auch solche alten Schätzchen aus längst vergangenen Zeiten? Was ist wohl der älteste Gegenstand, den ihr habt? Und wie ist er zu euch gekommen? Was verbindet euch mit ihm? 

Mich erinnern solche Dinge immer daran, dass wir nicht die erste Generation von Menschen sind, die auf diesem Planeten leben. Wir gehören hinein in eine lange Folge von Generationen. Diese Menschen haben uns so viel hinterlassen. Materielle Dinge wie meine alte Münze. Aber auch Vieles, das man nicht mit Händen greifen kann. Unsere Kultur, unsere Art zu leben, zu denken und zu fühlen. Und auch unseren Glauben. Niemand musste den Glauben erst erfinden...

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Hoffnung spenden

Menschen gedenken

Liebe Schulgemeinde.

Heute möchten wir in dieser harten Zeit etwas Hoffnung spenden, Hoffnung an alle von euch. Aber vor allem möchten wir der Menschen gedenken, die an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind, und Hoffnung möchten wir vor allem auch den Menschen spenden, die den Tod eines Angehörigen oder Bekannten miterleben mussten, und denjenigen, die in diesem Moment um die Gesundheit eines anderen Menschen bangen. In diesen traurigen Momenten hilft es, gemeinsam etwas Hoffnung am Ende des langen Tunnels zu sehen; vielleicht, indem man eine Kerze anzündet. Die Kerze als Symbol der Anteilnahme...

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Was uns trägt…

Gemeinsam mit euch

Gemeinsam möchte ich mit Euch darüber nachdenken, wie wir es geschafft haben, das letzte Jahr mit seinen großen Herausforderungen zu meistern. 
Was trägt uns in dieser Zeit? Woraus schöpfen wir unsere Kraft, was tut uns gut und schenkt uns Lebensfreude? 
Manchmal sind es für mich auch einfach die kleinen Dinge im Leben, über die ich mich besonders freuen kann, wie etwa ein schöner Blumenstrauß, den ich am Wochenende von einem lieben Menschen geschenkt bekommen habe.

Was euch trägt, habt ihr in den letzten Tagen in einer Word Cloud zusammen getragen, die wir euch hier zur Ansicht und Ermunterung präsentieren. Vielen Dank euch allen für die vielen schönen Beiträge!

Maske tragen in Karneval und Alltag -

aber nicht vor Gott

Wenn man vor einem Jahr einhundert Menschen gefragt hätte, was sie mit dem Wort "Maske" verbinden, so wäre geschätzt zu mehr als 90% die Assoziation "Karneval" gefallen. Buntes Treiben in Straßen und Kneipen, tanzende und fröhliche Kinder in Verkleidungen und ausgelassene Partymusik. All das wäre in all den Jahren zuvor selbstverständlich mit "Maske" verbunden worden - und rufen wir uns für einen Moment diese Bilder und Emotionen hervor, die wir selbst im eher karnevalsfernen Wuppertal in uns tragen: Bunt... Orden... Umzüge... Kamelle... Alkohol... Luftschlangen... Pfarrkarneval... Masken... All das wirkt weit entfernt wie aus einer anderen Welt. Der Radiosender 1live hat hierzu bereits eine Serie produziert "1live History". Darin kramt der Sender satirisch "in der Geschichtskiste und blickt zurück auf das Leben der Menschen in einer anderen Zeit. Die Älteren von euch werden sich erinnern: Früher trafen sich Menschen an einem Ort namens Club. Sie bejubelten Sportmannschaften in einem Stadion, und sie feierten sogenannte WG-Partys mit vielen Menschen, die sie kannten." (Quelle 1live-Homepage).

Und so kommen wir nun zurück in die Realität des Jahres 2021 und fragen 100 Menschen, was sie mit dem Wort "Maske" verbinden, und direkt tauchen Bilder von Alltagsmasken, FFP2-Masken und sonstigen Mund-Nasen-Bedeckungen vor dem geistigen Auge auf, die zum täglichen Begleiter geworden sind.

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Ein Kerzchen für…

Ob Abiturklausuren, Führerscheinprüfung oder Flugreise – zu solchen Anlässen zündete meine Oma immer ein Kerzchen an. Bei zwölf Enkelkindern und zwei Urenkeln kam da ganz ordentlich was zusammen. Als Jugendliche haben wir immer auch ein bisschen über Omas Kerzenverbrauch gewitzelt. Jahre später, zum Ende meines Studiums, tat es mir gut zu wissen, dass während jeder Klausur und jeder mündlichen Prüfung gerade meine „Examenskerze“ bei einem Freund, einer Freundin für mich brannte. Und noch heute ist es gerade in stressigen Zeiten tröstlich, wenn meine Mutter am Ende eines Telefonats sagt: „Ich zünde heute Abend

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