Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

e-Learning, Präsenzunterricht und Leistungsbewertung

Grundlagen für die Bildung der Zeugnisnoten im Sommer 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Seit mehr als acht Wochen ist nichts mehr normal im Schulbetrieb: Schülerinnen und Schüler lernen in Distanz zur Schule, persönliche Gespräche finden nur in Ausnahmefällen statt, die Schule organsiert einen Alltag, in dem Lernende und Unterricht kaum physisch spürbar sind. Und auch, wenn man nun durchaus über die emotionale Lage der am Schulleben beteiligten Menschen reden könnte und müsste, so haben wir es doch geschafft, ein Mindestmaß an Lernfortschritt zu sichern. Niemand an St.Anna ist durch die Corona-Krise in seinem Bildungsfortschritt gefährdet.

Nun nähert sich dieses merkwürdige Schuljahr dem Ende: Am 29. Juni beginnen die Sommerferien, auch wenn sich dieser Tag nicht wie ein erster Ferientag anfühlen wird. Bis dahin werden wir alle Schülerinnen und Schüler wenigstens an einigen Tagen sehen.

Viele fragen sich, auf welcher Grundlage die Zeugnisse erstellt werden, welche Leistungen einbezogen weden und welche Leistungen noch erbracht werden können. Wir haben in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben, die in weiten Teilen an die Corona-Situation angepasst wurden, für alle an St.Anna im Überblick dargestellt, wie die Zeugnisnoten am Ende dieses Schuljahres gebildet werden. Und natürlich wünschen wir allen, dass sich das Zeugnis am Schuljahresende wenigstens so anfühlt wie ein echtes Zeugnis!

Leistungsbewertung in der Sekundarstufe I (Klassen 5 - 9)

In der Jahrgangsstufe 5 bis 9 werden in diesem Schuljahr keine Klassenarbeiten mehr geschrieben. Die Leistungsbewertung erfolgt auf der Grundlage der Zeugnisnote des ersten Halbjahres, der im Präsenzunterricht des zweiten Halbjahres erbrachten sonstigen Leistungen sowie ggf. der schriftlichen Leistungen des zweiten Halbjahres, sofern vor Beginn des Distanzunterrichts bereits Klassenarbeiten geschrieben wurden. Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen ergeben in dem durch die anderen Leistungselemente vorgegebenen Rahmen den Ausschlag für die Zeugnisnote.

 

Für die Jahrgangsstufe 6 findet auch in diesem Jahr eine Erprobungsstufenkonferenz statt. Die Schule empfiehlt am Ende der Erprobungsstufe Schülerinnen und Schülern den Wechsel der Schulform (eventuell auch eine Wiederholung der Jahrgangsstufe 6), sofern diese dadurch besser gefördert werden können. In diesen seltenen Fällen werden die Eltern schriftlich informiert und zu einem Beratungsgespräch eingeladen. Über den empfohlenen Schulformwechsel entscheiden aber schlussendlich die Eltern.

 

Aufgrund der Versetzungsentscheidung in der Jahrgangsstufe 9 wird ausnahmslos nur den Schülerinnen und Schülern, deren Versetzung nach aktuellem Leistungsstand gefährdet ist, noch die Möglichkeit einer Leistungsverbesserung eingeräumt werden. Hierzu fragt die SI-Koordination nach Sichtung der Halbjahresnoten und der eingetragenen Noten im Rahmen der Mahnungsfeststellung bei den betreffenden Fachlehrerinnen und -lehrern ab, ob die entsprechenden Schülerinnen und Schüler nach aktuellem Leistungsstand ein Defizit erhalten würden. Falls ein Lernender nach aktuellem Leistungsstand nicht versetzt werden könnte, werden die betreffenden Fachlehrerinnen und -lehrer von der Mittelstufenkoordination über das weitere Vorgehen individuell informiert. Die Fachlehrerinnen und -lehrer werden im Anschluss individuell mit den betroffenen Schülerinnen und Schüler über mögliche Angebote einer Leistungsverbesserung, bei schriftlichen Fächern in der Regel eine Klassenarbeit, ins Gespräch kommen.

 

Leistungsbewertung in der Sekundarstufe II (Jg. EF - Q1)

In der Qualifikationsphase gilt:

In allen schriftlich belegten Fächern wird eine Klausur geschrieben. Haben Lernende aus nicht von ihnen zu vertretenden Gründen bei einer Klausur gefehlt, wird diese an einem zentralen Termin nachgeschrieben. Facharbeiten werden wie Klausuren in die Bildung der Kursabschlussnote einbezogen, da sie ja eine Klausur ersetzen.

 

Die Somi-Noten aus den zwei Quartalen werden zusammengezogen und dann wird mit der Klausurnote  eine Kursabschlussnote gebildet. Hierbei darf zugunsten der Lernenden von der Gleichgewichtung von schriftlicher Note und Somi-Note abgewichen werden.

 

In Fächern, die ohne Klausur belegt wurden, wird die Kursabschlussnote aus den beiden Somi-Noten gebildet. Im Spektrum der vor dem Ruhen des Unterrichts erbrachten Leistungen können die Leistungen aus dem e-learning in die Notenfindung eingehen.

 

In der Einführungsphase gilt:

Sind in Kursen die Klausuren nicht geschrieben worden, werden diese nicht nachgeholt, sondern die Kursabschlussnote aus dem ersten Halbjahr wird als Zeugnisnote des 2. Halbjahres fortgeschrieben. Wurde in einem Kurs eine Klausur geschrieben, bildet die Note der Klausur mit der zusammen gezogenen Somi-Note die Kursabschlussnote. Hierbei darf zugunsten der Lernenden von der Gleichgewichtung der beiden Noten abgewichen werden.

 

In Fächern, die ohne Klausur belegt wurden, wird die Kursabschlussnote aus den beiden Somi-Noten gebildet. Im Spektrum der vor dem Ruhen des Unterrichts erbrachten Leistungen können die Leistungen aus dem e-learning in die Notenfindung eingehen.

 

Eine Notengebung, die die Noten aus dem ersten und zweiten Halbjahr zusammenführt, ist unzulässig. Alle Lernenden gehen ohne Versetzungsentscheid in die Qualifikationsphase über.

 

Sollte ein Lernender in die Qualifikationsphase übergehen, obwohl seine Noten dies eigentlich nicht zuließen, und er oder sie den Hauptschulabschluss 10 oder den Mittleren Schulabschluss nicht erworben hat, besteht das Recht auf Nachprüfung in allen Fächern, die mit mangelhaft bewertet wurden, zum Erwerb des Abschlusses. Falls ein Lernender, der Latein ab Stufe 6 belegt hat, ein mangelhaft in Latein auf dem Zeugnis hat, besteht auch hier die Möglichkeit der Nachprüfung zum Erwerb des Latinums.

 

In den beiden zuletzt genannten Fällen finden nach der Feststellung der Zeugnisnoten Beratungen  für Eltern und Lernende statt.

 

Foto von Ivan Samkov von Pexels

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